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Gastronomie

Eine traditionelle, einfache, natürliche und schmackhafte Küche

Für ihre Besucher hält die sardische Küche viele fantasiereiche Gerichte sarazenischen, spanischen und genuesischen Ursprungs bereit. Besonderes Augenmerk wird auf die Garung gerichtet, die zusammen mit der gekonnten Verwendung natürlicher Aromen der hiesigen Flora eine perfekte Kombination bilden und unvergessliche Geschmacksnoten kreieren.
 

 

 

 

 



Etwas ganz besonderes ist das Brot hier. Man findet davon hunderte verschiedene Arten, von der Carta da Musica, einem in dünnen Blättern gebackenen Brot, bis zum Pane degli Sposi aus Hartweizengrieß, das mit dem scharfen Pattada (typisches sardisches Messer) und der Schere zu echten Skulpturen verarbeitet wird.

Unter den Vorspeisen ist die äußerst schmackhafte sardische Bratwurst zu nennen, während zu den ersten Hauptgängen Fregula, aus Grieß, der mit Safran oder Labkraut gekocht und zu Bällchen geformt wird, Couscous, Ravioli, Malloreddus, die Suppe der Gallura und diverse andere Suppen zählen.

Auch Krustentiere nehmen einen wichtigen Platz ein; ausgezeichnet ist das in Myrtenlikör abgekühlte Wildbret, das gegrillte Spanferkel, Sa Merca oder die Bottarga von Cabras.
 

 

 

 

 



Sardinien ist das Land der Käse, wie z.B. Pecorino und Ricotta, die man in zahlreichen Gerichten und auch in Süßspeisen verwendet, hier werden sie meist von Honig oder Sapa (gekochtem Wein) begleitet.

Nicht zu vergessen sind die Weine, der Vernaccia aus Oristano und der Malvasia aus Bosa, die sich durch ihre Erlesenheit von allen anderen Weinen unterscheiden.

Die Cannonau-Weine (rot, rosé oder lieblich) erreichen bis zu 17 % Alkohol, der Nuragus aus dem Campidano und dem Parteolla-Gebiet, der Vermentino, Moscato, Monica und viele andere sind zu nennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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